Marc Aschenbrenner






 

Marc Aschenbrenner, 1971 in Linz (Österreich) geboren, studierte an der dortigen Kunsthochschule Malerei und Multimedia mit dem Schwerpunkt
Videokunst. Seine Arbeiten waren unter anderem in Berlin, Bonn, Hamburg, Heidelberg, Innsbruck, Köln, Kopenhagen, London, Luzern, Münster, Posen und
Wien zu sehen. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Seine prozessual angelegten Arbeiten beginnen häufig mit Skizzen und bedienen sich heterogenen Materials, das auch ungewöhnliche Hüllen nicht scheut. Meist als sein eigener Protagonist agiert Aschenbrenner in zeitlosen, deutungslosen Räumen, in denen er eine unverwechselbare Ästhetik entstehen lässt und mittels Performance seinen individuellen Kosmos kreiert, der inhaltlich Fragen nach Herkunft und Aufgabe im Sinne des Existenzialismus zulässt.





Figur im Wald, 2012 HD 5+2a.p.

First Premier in 07.09.2013

 

In der Darstellung wird der Mensch zur Figur.

Sie ist die Interpretation des Menschen und seiner Wahrnehmung der Umwelt. Die Figuren widersetzen sich der Realität und schaffen situationsbedingt ihr Umfeld.

Sie leben in einem Zustand der absoluten Gegenwart. Sie leben in einem Zustand des Stillstandes. Sie werden zum Bild.

Die Figuren werden zur Kleidung und bekommen eine subjektiv geprägte Individualität.

Das Umfeld das oftmals als Behausung Thematisiere wird, ist der zu tiefste individualistische Ausdruck der Figur.

Das Heim als stärkster persönlicher Ausdruck des Menschen als Individuum.

Ein Ort des vollkommenen Ichs.

Der Mensch geht ohne Menschen zugrunde.

Es ist eine Absurde Sache. Der Mensch als Egoist im Kollektiv.

Das Zentrale Thema ist die menschliche Figur im Raum.

Der Mensch und sein da sein, seine Umgebung und seine Behausung.

Die Figur und die Elemente - die Erkenntnis teil des Gefüges zu sein.

Die Ablehnung der eigenen Gesellschaft. Bewusstseinszustände und

und ihre Veränderung die sich morphologisch darstellen. Geburt, Dasein, Tot.

Die Filme/Aktionen besitzen eine art Handlung die auch Metamorphose, Absurdität oder nichts Tun sein kann.

Die Arbeiten entstehen prozesshaft und haben im eigentlichem Sinn, keinen Anfang oder Ende.


 






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Rot Weiß, 2011

HD, 10:30, ed. of 5+2a.p.



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im Abri, 2008

DV 8:30 min, ed. of 5 (+2a.p.)

 




 

 

CV


1971         geboren in Linz, aufgewachsen in Tirol (Born in Linz Austria)
1991-94    Studium der Malerei, Kunstuni Linz (Fine Art Study Universtiy Linz)
1994-99    Studium Audiovisuelle Gestaltung mit Schwerpunkt Video,
                 Kunstuni Linz. (Media Art Study. Art University Linz.
2009         Arbeitsstipendium Stiftung Kulturfonds, Bonn
                 lebt und arbeitet seit 2000 in Berlin
           
Exhibitions (S: solo, G: group, P: performance)


2014

     Ginterdorfer / Klaßen Projects (G)

2013
    Super 8 - MAM - Museu de Arte Moderna Rio de Janeiro, Rio de Janeiro, RJ (G)
    Figur im Wald - at Art Claims Impulse (S)

2012 
     `Imago` Theater Bremen (P)
     `hard Physik` Sophiensaale, Berlin, FFT, Düsseldorf (P)
     `Kurze+Kurze` Month of Performance, Berlin (P)
     `6 Ameisen` Galerie STORE, Dresden (S)


2011    
    `Alive she cried`Galerie Zink, Berlin (G)
    `Berlin del Mare`, Berlin (P)
    `Kopffüssler`, Kunstfrühling Bemen (P)
    `Rohrmensch`;New Black, Donaufestival Krems (P)


2010    
   `Stadt am Rande`Today Art Museum Peking, Peking (G)
   `500 Meter` Performance IC, Innsbruck (P)
   `Abroller`Rue Princesse, Haus der Kulturen der Welt, Berlin +
    Kampnagel, Hamburg (P)
   `Fatigue`Abidjan, Elfenbeinküste (P)

2009    
    `Bilder vom Künstler` Frankfurter Kunstverein (G)
     Solo presentation Vienna Fair, Galerie Olaf Stüber (S)
    `Form der Isolation`Galerie Olaf Stüber, Berlin (mit Michael Höpfner)
     Solo presentation Art Brüssel, Galerie Olaf Stüber (S)
    `Comunidad Ficiticia`Matucana 100, Santiago Chile (G)
    `Silbermann`Kunstverein Hamburg (P)

2008    
    'VIDEO PERFORMANCE - Methoden der Selbstbetrachtung'
    Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster (G)
    'Mediations Biennal`, Poznan, PL (G)
    ‘video des monats #40: My favourite pastime’ Kunsthalle Wien, AT (G)
    'checkpoint berlin' Villa du Parc- Centre d'art contemporain, Annemasse, CH (G)
    ‘It Happens To Be This’ Künstlerhäuser Worpswede (G)
    ‘jeder Moment ist ein Zustand’ Galerie Olaf Stüber Berlin (S, P)

2007    
    'ich, er und die anderen' with Knut Klaßen, Videonale at Kunstmuseum Bonn (S)

    'We learn hard' Forum Freies Theater, Düsseldorf (P)

    'Fresh Trips' Kunstraum Innsbruck, AT (G,P)

    'Der Mensch suchts, Gott gibts' Theater Aachen (P)
    
‘Reality Bytes: digitized narratives' The Dallas Center For Contemporary Art, Dallas US (G)
    
'100 TAGE=100 VIDEOS' GL Strand, Kopenhagen, DK (G)
    
'OPEN SPACE 2007' Art Cologne, Colgne (S)

2006    
   '100Tage=100Videos’ Kunstverein Heidelberg (G)
   
‚Zeichnungszyklus’ Emergency Room by Geoffroy Colonel, Galerie Olaf Stüber (G) 

   ‚Goldraumperformance’ Ballhaus Ost, Berlin (P)
 
  ‚Käferhinterteil’ Schwarzwaldinstitut, Ballhaus Ost, Berlin (P)
Galerie Olaf Stüber, Berlin (S)

   ‚zweite Sonne’ Loop Video Art Fair, Barcelona (G)

   ,Cyans Tod’ zuviel TV, Berlin (S)
   
‚im Grün’ EAMF European Media Art Festival, Osnabrück (G)

   ‚Draisine’ Aschenbrenner, Klaßen, zuviel TV, Berlin (S)



2005    ‚im Grün’ zuvielTV, Berlin (S)
‚Gulli’ Galerie Volker Diehl, Berlin (S)
‚zweite Sonne’ zuvielTV, Berlin (S)
2004    ‚Nori Gold’ in ‚Klüterkammer’ by John Bock, ICA London (G)
‚Nori Gold’ zuvielTV, Berlin (S)
2003    ‚Anfang, Fließband + Tod - 4xAschenbrenner’ Dengel Galerie Reutte (S)
2002    internationales Videofestival, Bochum
2001    2yk Galerie Berlin
1999    ‚KIB’ altes Rathaus, Linz
1995    ‘Der Schwimmer’ Tronic-Artcore-Event/Ars Electronica, Linz (AT)
1994    ‚Mokom’ Videoperformance, Aschenbrenner mit Silvia Keller, Dengel Galerie, Reutte (AT)

Projects


2009 bis Heute:
             Spielt in der Band `Straßenschaden´Experimentalgitarre,
             Tour2012: Berlin, Hamburg, Leibzig, Jenar, Bremen, Bresslau, Prag, Wien
2006     ‚Chinese Synthese Leberkäse’with Gelitin, Kunshaus Bregenz
2005     ‚Studio zweite Sonne’ Schwarzwaldinstitut, Buhlbach
2004     ‚Bitte’ Aschenbrenner/ Jochen Dehn/ Knut Klaßen/ Gelitin, Atelier Bucher, Ehrwald (AT)
2002    Kolaborationsarbeit ‚Gribhom2’ with John Bock, Documenta 11
2001     ‚Power + Fruits’ Aschenbrenner with Anselm Reyle
2000    ‚Observatorium’ Projektwerkstatt OK Centrum für Gegenwartskunst, Linz
1996     ‚Datacut’, ’Rivers and Bridges’ Kunstradio/ORF, Silvia Keller, Mark + Thomas .Aschenbrenner, Reutte (AT)
1995     ‚3 Video-Signations’ Kunst-Stücke/ORF (AT)
1995     ‚Arche 10061’ Donauschiffsprojekt, Vasicek, Keller, Kahler, M + T.Aschenbrenner, Linz, Wien, Bratislava